Wissenswertes
Sie suchen Informationen zu Katzenkrankheiten, Katzenrassen, Verhaltensweisen oder anderen Themen rund um ihren kleinen Liebling? Dann sind sie hier richtig.
Unsere "Wissenswert - Dantenbank" wird stetig erweitert und überarbeitet, sodass wir Ihnen in Zukunft umfangreiche Informationen und Erfahrungsberichte zur Verfügung stellen können. Natürlich können Sie selbst am Aufbau unseres Lexikons helfen, indem Sie Ihre Themenvorschläge, Informationen, Bilder oder Erfahrungen mit uns teilen.
Hierzu können Sie das Formular (links) benutzen oder uns eine E-Mail schreiben: info@tierhilfekatzenwaisen.de
Katzenleukose
Katzenleukose ist eine Virusinfektion, die durch das Katzenleukämievirus hervorgerufen wird.
Untersuchungen haben klar gezeigt, dass beinahe jeder 6. Todesfall bei Katzen durch Leukose verursacht wird.
Katzenleukose ist die häufigste tödliche Infektionskrankheit.
Die Krankheit kommt weltweit vor und betrifft Katzen jeden Alters. Von der Ansteckung bis zur Erkrankung können Jahre vergehen. In dieser Zeit wird aber der Erreger millionenfach mit dem Speichel ausgeschieden. Nicht nur kranke, sondern auch gesund erscheinende Katzen können das Virus übertragen. Übertragungswege sind gegenseitiges Lecken, Beißen und Katzentoiletten. Ansteckungsgefahr auch durch gesund erscheinende, dauerhaft infizierte Katzen.
Lustlosigkeit, Fieber, plötzlicher Abmagerung...
Deshalb sollten FeLV-infizierte Katzen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr unbedingt von gesunden Katzen getrennt werden. Die Katzenleukose kann mit den vielfältigsten Krankheitserscheinungen einhergehen. Beginnend mit Lustlosigkeit, Fieber, plötzlicher Abmagerung, blassen Schleimhäuten (Anämie), Zahnfleischentzündungen bis hin zu bösartigen Tumoren in der Brusthöhle und im Bauch (Leber, Niere, Darm).
Katzenleukose besteht jedoch in einer Schwächung der Abwehrkraft durch das Virus. Betroffene Katzen sind den verschiedensten Infektionserregern praktisch schutzlos ausgeliefert. Die Leukose ist somit auch Grundlage für viele andere, oft tödlich verlaufende Infektionskrankheiten. Vielfältige Krankheitserscheinungen.
Solche Folgekrankheiten maskieren oft die eigentliche Ursache, wodurch die Diagnosestellung manchmal sehr erschwert wird. Als Faustregel kann aber gelten: Plötzlich auftretende Mattigkeit, unerklärliche Gewichtsabnahme, Durchfall oder Verstopfung, Schweratmigkeit, bei Zuchtkatzen Fruchtbarkeitsstörungen, Zahnfleischentzündungen und vieles mehr können Hinweise auf Katzenleukose sein.
Ebenso gilt auch:
Jede Gesundheitsstörung bei der Katze, die sich schon über längere Zeit hinzieht, d. h. chronisch ist, bei der eine Behandlung keine oder nur eine vorübergehende Besserung bewirkt, ist leukoseverdächtig.
Bei kranken Katzen kann der Tierarzt bereits durch seine Untersuchung einen Leukoseverdacht aussprechen.
Der sogenannte Leukosetest kann diesen Verdacht erhärten.
Katzenleukose ist unheilbar! – Impfen schützt.
Die sicherste Methode, die Krankheit zu verhindern, ist die Schutzimpfung. Eine Impfung gegen FeLV ist sehr sicher und verleiht eine gute Immunität. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Impfstoff auch in der Lage ist, nicht nur vor Schwächung des Immunsystems, sondern auch vor Tumorentwicklungen zu schützen.
Quelle:www.tiergesundheit.com






